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Informationen zum Coronavirus

Angesichts der Entwicklungen und Anfragen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens möchten wir Ihnen hier einige wichtige Informationen zum Coronavirus geben. Wir beziehen uns dabei vor allem auf Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Labore im LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen. Zudem gibt es Empfehlungen für den Infektionsschutz.


Zahlen und Fakten zum Coronavirus

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in China wurden weltweit über 97,67 Millionen Infektionen bestätigt. Aktuell steigen die Zahlen in vielen Ländern immer noch an, werden mehr als 41,69 Millionen Infizierte gemeldet. 53,88 Millionen Menschen gelten als genesen, es sind aber auch 2,09 Millionen Tote im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen. In Deutschland wurden bis dato mehr als 2,10 Millionen Infektionen gemeldet. Aktuell gibt es 268.543 Infizierte. 1,79 Millionen Menschen sind genesen und 50.919 Todesfälle registriert (Stand: 22.01.2021, 17:00 Uhr, Quelle: Johns Hopkins University). Das RKI meldet aufgrund anderer Aktualisierungszeitpunkte und Meldewege abweichende Zahlen. Erfreulich: Die sogenannte 7-Tage -Inzidenz (Zahl der an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche) ist in den vergangenen Tagen deutlich gesunken. Nächste Aktualisierung: Mo., 25.01.2021.   

Diagnostik

Zum Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, welches beim Ausbruchsgeschehen viraler Pneumonien in Wuhan, China, 2019/2020 entdeckt wurde, stellt Ihnen unser Kooperationspartner LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen eine (real-time) PCR in den LADR Laboren zur Verfügung. Dabei wird das Virusgenom über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen. Die reine Testzeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein bis zwei Tage betragen, je nach Probenaufkommen kann die Ergebnismitteilung länger dauern. PCR-Verfahren bleiben Goldstandard, so die KBV. "Bei klinischem Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion und bei Kontaktpersonen der Kategorie I sind deswegen weiter die empfindlicheren PCR-Verfahren das diagnostische Mittel der Wahl und sollten, wenn verfügbar, vorrangig veranlasst werden", heißt es weiter.  

Medizinisches Fachpersonal oder entsprechend geschultes Personal (bitte beachten Sie dazu die Medizinprodukte-Abgabenverordnung) können allerdings Schnellteste direkt vor Ort (am Point-of-Care) durchführen. Das Ergebnis steht innerhalb weniger Minuten fest, mithin kann sofort über weitere Schritte entschieden werden. Der Einsatz von Antigen-Testen zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion ist unter bestimmten Gegebenheiten abrechnungsfähig. Wann Antigen-Teste empfohlen werden, kann einer Übersicht des RKI entnommen werden (Nationale Teststrategie des RKI). Die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist im Rahmen einer Rechtsverordnung geregelt. Dafür musss der verwendete Antigen-Test auf einer Liste des BfArM verzeichnet sein, die ständig aktualisiert wird.

Schutzkleidung  

Kleidung kann in vielen Fällen ebenfalls als Barriere gegen Krankheitserreger wirken und vor Infektionen schützen – dazu zählen Kittel, Handschuhe und Masken.


Schutzhandschuhe

Schutzhandschuhe sind empfehlenswert, wenn Sie bei der Versorgung Erkrankter mit erregerhaltigen Körperausscheidungen in Berührung kommen, beispielsweise wenn Sie Erbrochenes oder Stuhlreste beseitigen. Verwenden Sie hierfür Einmalhandschuhe und entsorgen diese anschließend. 

Handschuhe bieten allerdings keinen hundertprozentigen Schutz. Daher sollten Sie nach dem Ausziehen immer auch die Hände waschen und ggf. desinfizieren. Auch für Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem kann es sinnvoll sein, beim Putzen, beim Kontakt mit rohem Fleisch in der Küche, beim Windeln wechseln oder bei der Gartenarbeit Schutzhandschuhe zu tragen.


FFP-Masken, Mund-Nasen-Schutz und Behelfsmaske (Stoff)

Eine Mund-Nasen-Schutzmaske, wie man sie beispielsweise aus dem Krankenhaus kennt, verringert die Anzahl der Keime, die ein Erkrankter bzw. Infizierter in der Umgebung verbreitet. Umgekehrt kann eine Mund-Nasen-Schutz-Maske dazu beitragen, sich vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen. Auch Behelfsmasken schützen den Träger nicht vor Vireninfektionen, aber sie können Tröpchen auffangen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen freigesetzt werden. Diese Textilbarrieren könnten andere Menschen vor Infektionen schützen.


So können Sie sich vor einer Ansteckung schützen

Ziel aller staatlichen Maßnahmen wie drastische Kontaktbeschränkungen in privaten und öffentlichen Bereichen, die Schließung von Restaurants, Cafes, Fitnessstudios, Maskenpflicht u.a. ist es, die erneut starke Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, Infektionsketten zu unterbrechen, um vor allem die Risikogruppen zu schützen und das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Dabei kommt vor allem auf die Vermeidung von Kontakten, Abstandsregeln (1,5 m), auf gute Händehygiene, Maskenpflicht und ausreichend Lüftung an. Diese Maßnahmen sind überall und jederzeit angeraten.


Impfung

Nach der Zulassung von Corona-Impfstoffen durch die EU-Kommission laufen in Deutschland die Impfungen. Zunächst werden besonders "vulnerable Gruppen" geimpft: Menschen über 80 Jahre, Personal und Bewohner von Pflegeheimen sowie auch Gesundheitspersonal mit sehr hohem Infektionsrisiko. Die Bundesländer haben dazu Impfzentren eingerichtet. Inzwischen sind mehr als eine Million Menschen in Deutschland geimpft worden.  


Virenschutz im Praxisalltag: Hände desinfizieren!

Das Verwenden von Händedesinfektion - im Praxisalltag ist ein MUSS! Desinfizieren Sie Ihre Hände immer nach dem Ablegen Ihrer Schutzkleidung wie zum Beispiel Handschuhe. Beziehen Sie auch Ihre Patienten in die Händehygiene ein. Ermöglichen Sie ihnen eine Händedesinfektion im Eingangsbereich.


Virenschutz im privaten Bereich: Händewaschen!

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Händewaschen schützt!
Ob beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Streicheln eines Tieres oder bei der Zubereitung von rohem Fleisch: Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen. Berührt man mit den Händen dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.


Weitere Schutzmaßnahmen vor Viren

Hygiene beim Husten & Niesen 

Einfache Hygieneregeln beim Husten und Niesen schützen andere vor Ansteckung.

Schnupfen und Husten sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen. Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht und können durch eine Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise Erkältungs- oder Grippeviren oder auch Bakterien, die Keuchhusten oder Scharlach verursachen.

Enge Kontakte meiden

Gegenwärtig sollten nicht nur Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten vor allem besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.

Viele Krankheitserreger werden zum Beispiel über Speichel direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Vermeiden Sie deshalb im Krankheitsfall enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen. Nach dem Kontakt zu Erkrankten sollte man sich gründlich die Hände waschen. Insbesondere sollte vermieden werden, mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren, da dies häufig die Eintrittspforten für Krankheitserreger sind.

Verzichten Sie auf das Händeschütteln.


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