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Informationen zum Coronavirus


Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Anfragen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens möchten wir Ihnen hier einige wichtige Informationen zum Coronavirus geben. Wir beziehen uns dabei vor allem auf Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Labore im LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen. Zudem gibt es Empfehlungen für den Infektionsschutz.


Wegen der angespannten Situation auf dem Beschaffungsmarkt bei gleichzeitig starker Nachfrage  nach Desinfektionsmitteln für Hände und Haut, nach Desinfektionstüchern, Spendern und Schutzausrüstung, sind einige Hygiene-Artikel nicht oder nur begrenzt verfügbar. In der Folge kann es zu Teillieferungen oder verzögerten Auslieferungen kommen. Wir bedauern dies und informieren Sie sofort, wenn Produkte wieder im Zulauf sind.     

Um weitere Engpässe zum Beispiel für Einmal-Untersuchungshandschuhe, Schnell-, Flächen- und Instrumentendesinfektion zu verhindern, haben wir eine Kontingentierung für sehr stark nachgefragte Produkte eingeführt - im Onlineshop erkennbar an der maximale Bestellmenge.

Im Zweifel rufen Sie uns bitte an. Wir bemühen uns um Abhilfe und danken Ihnen für Ihr Verständnis.


Wichtige Fakten und Zahlen zum Coronavirus

Seit Ausbruch des Coronavirus in China wurden weltweit über 18,57 Millionen Infektionen bestätigt, aktuell werden mehr als 6,70 Millionen Infizierte gemeldet. 11,17 Millionen Menschen sind seither wieder genesen, aber auch mehr als 701.544 Todesfälle zu beklagen. In Deutschland sind bis dato mehr als 213.300 Infektionen gemeldet worden, aktuell gibt es 9.695 Infizierte. Mehr als 194.451 Menschen sind genesen und 9.173 Todesfälle registriert (Stand: 05.08.2020, 17:30 Uhr, Quelle: Johns Hopkins University). Das RKI meldet aufgrund anderer Meldewege und Aktualisierungszeitpunkte leicht abweichende Zahlen. 

Ansteckung

Analysen ermöglichen noch keinen verlässlichen Rückschluss auf die mögliche Infektionsquelle oder das Reservoir des SARS-CoV-2; wahrscheinlich durch Kontakt mit infizierten Tieren oder Tierprodukten sowie durch Mensch-zu-Mensch Übertragung; diese Übertragung erfolgt vor allem über Tröpcheninfektion. Es gibt Hinweise, dass SARS-CoV-2 über Aerosole auch im normalen gesellschaftlichen Umgang übertragen werden kann. Eine abschließende Bewertung ist jedoch noch schwierig.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage, im Mittel liegt sie zwischen 5 und 6 Tagen.

Diagnostik

Zum Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, welches beim Ausbruchsgeschehen viraler Pneumonien in Wuhan, China, 2019/2020 entdeckt wurde, stellt Ihnen unser Kooperationspartner LADR Laborverbund durch die LADR Labore in Geesthacht, Hennigsdorf, Neuruppin und Schüttorf eine RT-PCR zur Verfügung.

Krankheitsverlauf & Symptome

Bei einer Infizierung mit dem Coronavirus können Symptome wie Fieber, Unwohlsein, trockener Husten, Kurzatmigkeit bis zu Atemnot auftreten. Schwere Verläufe sind eher selten. 

Risikofaktoren

Folgende Personen zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf:

  • ältere Menschen
  • Raucherinnen und Raucher
  • stark übergewichtige Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf-System,  chronischen Lungenerkrankungen sowie Lebererkrankungen, Diabetis mellitus, Krebserkrankungen, geschwächtes Immunsystem) 
Therapie
Eine Therapie erfolgt derzeit nur symptomatisch, da keine validen Informationen zur Wirksamkeit von experimentellen Medikamenten vorhanden sind.

Auf dieser Seite des RKI finden Interessierte weitere Informationen.


So können Sie sich vor einer Ansteckung schützen

Ziel aller staatlichen Maßnahmen und Empfehlungen ist es, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Dabei kommt es auf gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie vor allem auf Abstand (1,5 bis 2 m) zu Anderen an. Diese Maßnahmen sind überall und jederzeit angeraten.

Virenschutz im Praxisalltag: Hände desinfizieren!

Das Verwenden von Händedesinfektion - im Praxisalltag ist ein MUSS! Desinfizieren Sie Ihre Hände immer nach dem Ablegen Ihrer Schutzkleidung wie zum Beispiel Handschuhe. Beziehen Sie auch Ihre Patienten in die Händehygiene ein. Ermöglichen Sie ihnen eine Händedesinfektion im Eingangsbereich.

Produktempfehlungen: Händedesinfektion

Virenschutz im privaten Bereich: Händewaschen!

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Händewaschen schützt!

Ob beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Streicheln eines Tieres oder bei der Zubereitung von rohem Fleisch: Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen. Berührt man mit den Händen dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.


Weitere Schutzmaßnahmen vor Viren

Hygiene beim Husten & Niesen 

Einfache Hygieneregeln beim Husten und Niesen schützen andere vor Ansteckung.

Schnupfen und Husten sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen. Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht und können durch eine Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise Erkältungs- oder Grippeviren oder auch Bakterien, die Keuchhusten oder Scharlach verursachen.

Enge Kontakte meiden

Gegenwärtig sollten nicht nur Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten vor allem besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.

Viele Krankheitserreger werden zum Beispiel über Speichel direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Vermeiden Sie deshalb im Krankheitsfall enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen. Nach dem Kontakt zu Erkrankten sollte man sich gründlich die Hände waschen. Insbesondere sollte vermieden werden, mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren, da dies häufig die Eintrittspforten für Krankheitserreger sind.

Verzichten Sie auf das Händeschütteln.


Schutzkleidung  

Kleidung kann in vielen Fällen ebenfalls als Barriere gegen Krankheitserreger wirken und vor Infektionen schützen – dazu zählen Kittel, Handschuhe und Masken.

Schutzhandschuhe

Schutzhandschuhe sind empfehlenswert, wenn Sie bei der Versorgung Erkrankter mit erregerhaltigen Körperausscheidungen in Berührung kommen, beispielsweise wenn Sie Erbrochenes oder Stuhlreste beseitigen. Verwenden Sie hierfür Einmalhandschuhe und entsorgen diese anschließend. 

Handschuhe bieten allerdings keinen hundertprozentigen Schutz. Daher sollten Sie nach dem Ausziehen immer auch die Hände waschen und ggf. desinfizieren. Auch für Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem kann es sinnvoll sein, beim Putzen, beim Kontakt mit rohem Fleisch in der Küche, beim Windeln wechseln oder bei der Gartenarbeit Schutzhandschuhe zu tragen.

FFP-Masken, Mund-Nasen-Schutz und Behelfsmaske (Stoff)

Eine Mund-Nasen-Schutzmaske, wie man sie beispielsweise aus dem Krankenhaus kennt, verringert die Anzahl der Keime, die ein Erkrankter bzw, Infizierter in der Umgebung verbreitet. Umgekehrt kann eine Mund-Nasen-Schutzmaske dazu beitragen, sich vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen. Auch Behelfsmasken schützen den Träger nicht vor Vireninfektionen, aber sie können Tröpchen auffangen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen freigesetzt werden. Diese Textilbarrieren könnten andere Menschen vor Infektionen schützen.


Masken im Überblick


Behelfsmaske (Stoff)


Mund-Nasen-Schutz

FFP2


Eigenschaften
Befehlsmasken sind nicht für den medizinischen Bereich vorgesehen. Stoffmasken fangen aber Tröpfchen ab, die beim Sprechen, Husten oder Niesen freiwerden, können das Umfeld schützen. Sie sind waschbar (min. 60 °C)  und wiederverwendbar.  Einfache medizinische Gesichtsmasken, auch OP-Masken genannt,  können die Abgabe von Viren deutlich verringern. Auch Tröpfchen werden abgefangen, die Masken sind aber nicht virendicht. Die Einwegprodukte sollten max. acht Stunden getragen werden.      Diese Masken filtern auch Aerosole, sind nahezu virendicht und vor allem für medizinische Fachkräfte. Sie sollten nicht wiederverwendet werden, es sei denn, sie haben das Kennzeichen "R". Masken, die feucht geworden sind oder Erreger abbekommen haben, müssen entsorgt werden. 
Wirkung für den Träger
                                                                  
Wirkung für Menschen im Umfeld
                                                                  
Aktuelle Verfügbarbeit
                                                                        

Bitte beachten Sie: Hygienemaßnahmen und das Abstandsgebot sollten auch beim Tragen von Masken, vor allem von Behelfsmasken beachtet werden.

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