Umweltschutz bei Intermed

Wir setzen auf Nachhaltigkeit

Intermed Eco steht für sparsame, Ressourcen schonende Produkte und Dienstleistungen, bei denen wir besonderen Wert auf den Umweltschutz legen und die wir in Zukunft weiter ausbauen werden. Darüber hinaus investieren wir in E-Mobilität und in Photovoltaik.

Abfallvermeidung, Energiesparen und der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen – auch Intermed sucht nach Möglichkeiten und Maßnahmen, um die Umweltbilanz zu verbessern. Wir setzen auf Nachhaltigkeit. Es beginnt mit kleinen Maßnahmen wie dem Austausch konventioneller Deckenleuchten oder Schreibtischlampen durch sparsame LED-Technik in den Betriebsgebäuden. Überall dort, wo auf Außenbeleuchtung verzichtet werden kann, bleiben die Lampen aus. Und wir tun mehr.       

Wir übernehmen die Verpflichtung zum Schutz der Umwelt und wollen, dass unsere Mitarbeiter umweltbewusst handeln, Umweltbelastungen vermeiden, bindende Verpflichtungen erfüllen sowie die Leistungen für die Umwelt kontinuierlich verbessern.

Ins Produktsortiment ist längst Bewegung gekommen. Umweltfreundlichere Universalbecher können Einwegartikel aus Plastik ersetzen. Die INTERMED Instrumentendesinfektion ECO ist ein Produkt, das sehr viel sparsamer in der Anwendung ist als vergleichbare Konzentrate. Das senkt die Kosten für Sie als Nutzer, bedeutet weniger Transporte und Abfall. Produkte, die wir unter Umweltaspekten besonders empfehlen, sind im Onlineshop mit unserem ECO Label gekennzeichnet. Sie können zum Beispiel aus recycelten Materialien sein, sehr kurze Lieferketten haben oder aus schonenden Produktionsprozessen stammen. Wir möchten Ihnen damit einen Hinweis geben, dass mit kleinen Schritten etwas für Umwelt und Klimaschutz getan werden kann.      


Mehrweg-Boxen für Entnahme und Versandmaterial (EVM)

Wir verringern Umverpackungen: Immer mehr Einsender der Labore im LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen, die Intermed mit Entnahme- und Versandmaterial (EVM) versorgt, erhalten diese Artikel in Mehrweg-Boxen. Diese EVM-Boxen machen Kartons überflüssig, die nach nur einem Einsatz entsorgt werden. Hunderte davon landen so im Altpapier, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Arztpraxen müssen sich nicht mehr um die Entsorgung kümmern. Stattdessen können Sie die EVM-Box unserem Fahrer sofort wieder mitgeben oder in der Praxis zwischenlagern und bei der nächsten EVM-Anlieferung gegen eine neue austauschen. Im Oktober 2020 lief das Projekt zunächst regional an, um die Boxen in der Praxis zu testen - erfolgreich, mittlerweile wird das umweltfreundliche System bundesweit ausgerollt. 

Fragen und Antworten

Auch bei hausinternen Bestellungen wird inzwischen weitgehend auf Umverpackungen aus Karton oder gar Plastik verzichtet. Vielmehr setzen wir auch hier Mehrweg-Boxen ein.    

TraDiaBlu (Transport Diagnose Blut)

ist ein weiteres Beispiel. Das von Intermed im Auftrag der Laboratorien im LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen entwickelte, patentierte Transportsystem macht Plastikbeutel für Laborproben (Blutröhrchen) weitgehend überflüssig und vereinfacht das Probenhandling. Nun erfolgt schrittweise die Einführung in weiteren Laborzentren im LADR Laborverbund – in Baden-Baden, Braunschweig, Geesthacht und Paderborn. Auf alle 18 Facharztlabore im LADR Laborverbund hochgerechnet, liegt das Potenzial für eine Reduzierung bei mehr als eine Million Probenbeutel oder mehr als zehn Tonnen Plastik pro Jahr.

Die Vorteile im Überblick:

  • Umweltschutz: Weniger Müll durch weniger Plastikbeutel
  • Bessere Präanalytik: Senkrechtes Absenken des Blutkuchens aufgrund aufrechter Lagerung bei der Nutzung von Probenständern
  • Später abgenommene Proben: Nur dazustellen, keine Öffnen des Beutels mehr nötig
  • Sicherheit: Dokumentenmappe für den Transport der Anforderungsformulare
  • Infektionsschutz: Transport in geschlossener TraDiaBlu-Box von der Praxis bis ins Labor      

Papier - wenn schon, dann möglichst umweltfreundlich

Bereits seit einiger Zeit verwenden wir in einigen auflagenstarken Bereichen Briefumschläge für die Formate C4 und DIN A lang, die CO2-neutral hergestellt werden und das Umweltzeichen "Blauer Engel" tragen. Deren Sichtfenster besteht nicht etwa aus Kunststoff, es wird auf pflanzlicher Basis produziert. Überdies prüfen wir zurzeit, Recyclingpapier für unsere Aussendungen, Rechnungen und Lieferscheine zu verwenden. Innerhalb des Unternehmens wird der Grundsatz gelebt, möglichst wenig Papier zu verbrauchen. E-Mails müssen nicht ausgedruckt, Dokumente können auch elektronisch ausgetauscht werden. 

E-Mobilität: Ladesäulen auf Firmengelände

Wer die Zentrale der Intermed in Geesthacht mit einem Elektrofahrzeug ansteuert, der kann die Batterie seines "Stromers" oder Hybrid-Mobiles vor Ort aufladen. Dazu wurden bereits im Frühjahr 2021 vier Ladestationen am Hauptparkplatz installiert, die ein externer Partner für Intermed betreibt. Selbstverständlich sind die Stellflächen entsprechend markiert. Die E-Zapfsäulen sind nicht-öffentlich, Mitarbeitern und Besuchern vorbehalten.           

E-Bikes und -Anhänger für den Transport von Laborproben

Foto: Dirk Schult, Bergedorfer Zeitung

Nicht erst anlässlich der Sperrung der Elbbrücke bei Geesthacht, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen, prüfen wir, wie wir unsere Logistik noch umweltfreundlicher aufstellen können. Ein Ansatz ist der Probentransport mit E-Bikes und -Trailern. Zwei dieser modernen Gefährte waren im Sommer 2022 über acht Wochen im Einsatz, um labormedizinische Proben über die für Pkw und Lkw gesperrte Brücke zur Analyse in das LADR Zentrallabor Dr. Kramer & Kollegen zu befördern. Die E-Bikes, maximal 25 km/h schnell, wurden von Schüler*innen bewegt; immerhin rund 2.700 Kilometer weit. Ein voller Erfolg, der auf großes öffentliches Interesse stieß. Jedenfalls berichteten zahlreiche lokale, regionale und überregionale Medien wie der NDR über das Intermed Projekt. Jetzt könnten die E-Bikes und ebenfalls elektrisch unterstützen Lastenanhänger der Intermed andernorts eingesetzt werden, etwa zum Probentransport in größeren Städten. Das urbane Klima wird zumindest ein wenig von Abgasen und Lärm entlastet.


Intermed setzt auf Photovoltaik – bis zu 36,5 t weniger CO2 pro Jahr

Photovoltaikanlage auf dem Lagerdach

Bereits 2021 wurden 1.200 Quadratmeter Dachfläche einer Lagerhalle der Intermed-Zentrale in Geesthacht mit 272 Solarpanelen überzogen. Bei vorsichtig geschätzten 920 Sonnenstunden im Jahr können die Module trotz Ost-West-Ausrichtung des Dachs 91.338 kWh Strom liefern, das entspricht knapp 61% des jährlichen Gesamtverbrauchs in diesem Gebäudeteil - und verringert den Kohlendioxid-Ausstoß um rund 18,27 Tonnen.

Als Partner wurde ein regionaler Energieversorger auserkoren, der seit Jahrzehnten mit Intermed kooperiert und den Strom-Bedarf liefern wird, den die Anlage künftig nicht deckt.

Seit Ende Juli 2021 fließt der Solarstrom, versorgt Klimaanlagen, Leuchten, Server und Computer mit einer Maximalleistung von 99,4 kW. Diese PV-Anlage hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Nach dreieinhalb Jahren hat sie sich amortisiert. Auch die Energiebilanz lässt sich sehen: Werden die Aufwände der Solarzellen-Produktion, für Transport und die zukünftige Verwertung der Module berücksichtigt, kann die Anlage binnen drei Jahren klimaneutral, dann „positiv“ arbeiten.

Anfang März dieses Jahres ging eine weitere PV-Anlage mit identischen Leistungsmerkmalen auf dem Dach einer unserer Logistik-Hallen in Geesthacht in Betrieb. Auch sie speist nun Verbraucher in der Halle.         

Der ökologische Fußabdruck der Intermed wird kleiner.


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